Motorrad-Trial
Trial hat nichts mit Geschwindigkeit zu tun, ist kein Kampf Mann gegen Mann,
ist auch kein Rennen gegen die Uhr.
Trial ist der Versuch, schwierige Hindernisse mit dem Motorrad zu überwinden.
Den Zuschauer begeistert die spielerische Eleganz, mit der das Vorderrad über
Hindernisse hinweggehoben, auf und über Felsen gesprungen wird, Steilhänge
erklommen, Baumstämme überfahren werden.
Den Fahrer fesselt das erhebende Gefühl, mit der Maschine eine funktionierende
Einheit zu bilden. Trial beschränkt sich nicht nur auf das nackte Bedienen eines
Motorrades, Trial ist mehr:
Nur die richtigen koordinierten Körperbewegungen mit der entsprechenden, durch
die Gashand gesteuerten Unterstützung des Motors, ermöglicht es, die gestellten
Aufgaben (Sektionen) durch überlegtes Ausnutzen der physikalischen Gesetze
fehlerfrei zu bewältigen.
Und so ist Trial die leiseste und sinnvollste Sportart unter den motorisierten, die
intelligenteste unter den lustigen, die preiswerteste unter den zweirädrigen und
die geeignetste als Vorschulung für den Straßenverkehr und zur Beherrschung
des Zweirads überhaupt.
Trialsport wird auch „die hohe Schule des Motorradfahrens“ genannt, weil
er die Wiege aller anderen Motorsportarten bildet und ein fahrtechnisches
Wissen vermittelt und verlangt, mit dem der solide Grundstein für praktisch
jeden Motorsport gelegt wird.
Der Motorsport-Club-Schleswig e.V. im ADAC
wurde im Februar 1954 gegründet und hat sein Trainingsgelände zwischen
Oeversee und Freienwill bei Flensburg.
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